Zulassungsportfolio, zwölf nationale Arzneimittelzulassungen·DACH·2023
Zwölf ruhende Zulassungen banden 0,9 Mio. € Pflegekosten im Jahr
Größenordnung: Generikahersteller mit 34 Zulassungen für neun Wirkstoffe
- 18,9 Mio. €
- Verkaufspreis
- 7 Monate
- bis Closing
- −0,9 Mio. €
- Pflegekosten p. a.
Ausgangslage
Ein Generikahersteller brauchte Liquidität und hielt 34 nationale Zulassungen für neun Wirkstoffe. Zwölf davon wurden seit Jahren nicht mehr vermarktet, mussten aber weiter gepflegt werden: Variations, periodische Sicherheitsberichte, Gebühren. Rund 0,9 Mio. € im Jahr für Zulassungen, die keinen einzigen Euro Umsatz brachten. Ein offener Verkaufsprozess hätte dem Markt signalisiert, dass das Unternehmen Kasse machen muss.
Vorgehen
Wir haben das Portfolio nach Restlaufzeit, Marktgröße im jeweiligen Land und Wettbewerbsdichte bewertet und die zwölf ruhenden Zulassungen zu einem Paket gebündelt — einzeln wären sie kaum vermittelbar gewesen. Angesprochen haben wir sieben Erwerber aus dem eigenen Netzwerk, direkt und ohne Exposé. Fünf haben den Datenraum gesehen, drei haben geboten. Die behördliche Übertragung der Zulassungen in vier Ländern haben wir bis zum Abschluss begleitet.
Ergebnis
Verkauf des Teilportfolios zu 18,9 Mio. € — im Schnitt rund 1,6 Mio. € je Zulassung. Die laufenden Pflegekosten sanken um 0,9 Mio. € im Jahr. Vom ersten Gespräch bis zum Closing vergingen sieben Monate. Die verbleibenden 22 Zulassungen des vermarkteten Kerngeschäfts blieben unangetastet.
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